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Die hier vorgestellten Berichte von deutschen und australischen Teilnehmern sind Erfahrungen aus erster Hand:

 

Bericht über den Austausch 2010-12 hier

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Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt

(Lao-tse 4.Jh. v. Chr.)

  14 Jugendliche auf der Reise ihres Lebens zum anderen Ende der Welt. Zwei Monate in einem fremden Land mit einer fremden Sprache in einer fremden Familie. Heimweh vorprogrammiert? Nicht in unserem Fall! Wer hat schon die Chance, zwei Monate im sonnigen Australien auf eine der teuersten Privat-Schulenzu gehen und danach auch noch eine Woche in Sydney zu verbringen, ohne irgendwelche lehrer und stressige, schon Monate vorher geplante Städte- und Museentouren?! Wir hatten die Chance dazu und es hat sich wahrlich gelohnt, den Mut aufzubringen, nur mit ein paar Klassenkammeraden im Schlepptau diesen Trip zu wagen.

  Doch so sonnig das alles auch klingen mag, der erste Eindruck von Adelaide, der Stadt in der wir für sieben Wochen lebten und zur Schule gingen, fiel buchstäblich ins Wasser. Nach über 23 Stunden im Flugzeug plus einer drei-stündigen Zugfahrt, fünf-stündigemAufenthalt in Singapur und einem verhältnismässig kurzem Zwischenstop in Darwin erreichten wir (endlich!) völlig übermüdet und unglaublich aufgeregt den Adelaide airport. Doch wer sich auf Sonne, Strand und hübsche Surfer gefreut hatte, der wurde fürs erste einmal enttäuscht.

  Denn ja, auch in sunny Australia regnet es ab und zu. Und unser Ankunftstag war einer dieser Regentage. Doch unsere netten Austauschfamilien haben die Kälte und den Regen wieder wett gemacht. Alle 14 wurden wir herzlich in Empfang genommen und mühten uns ab, einen möglichst guten ersten Eindruck zu machen. Hier muss ich gestehen, dass wir alle eigentlich lieber schlafen wollten, als irgendwelche aufregenden Aktionen mit den Australiern durchzuführen, denn wir waren nicht nur etwa zwei volle Tage unterwegs gewesen, sondern es kamen auch noch acht Stunden Zeitverschiebung dazu. Während wir von unserem Gefühl darauf eingestellt waren, demnächst ins Bett zu verschwinden und zu schlafen, waren die Australier gerade erst aufgestanden und ganz wild darauf, uns möglichst viel zu bieten, an unserem ersten Tag. Während einige der Müdigkeit nachgaben und den ganzen Tag bis zum nächsten Mittag durchschliefen, packten andere ihre Koffer aus, statteten der Innenstadt von Adelaide erste Besuche ab oder schauten Horrorfilme, um wach zu bleiben.

  Die ersten zwei Wochen unseres Aufenthalts waren Ferien. Es war also viel Zeit, in der wir unsere Austauschpartner, deren Familien, Freunde, das Land Australien an sich und die Lebensweise dort kennenlernen konnten. Die meisten Familien hatten grosse Pläne geschmiedet, um uns möglichst viel ihres vielseitigen Landes zu zeigen. deswegen zersteuten wir uns in alle Winde und verbrachten die Ferien zum Teil in Victor Harbour , auf Kangaroo Island, im Outback oder in Queensland. Von Palmen über Strand und Meer bis hin zu grenzenlosen Mengen Sand und dem Ayer´s Rock wurde uns alles gezeigt, was dieses faszinierende Land zu bieten hat. Doch wir waren nicht die kompletten zwei Wochen Ferien nur auf Achse sondern verbrachten auch einen Teil dieser in unserer neuen "Heimatstadt" Adelaide. Hier besichtigten wir unter anderem die Innenstadt, die zwar für eine Millionen-Stadt (Über 1,1 mio Einwohner) verhältnismässig klein, aber im Vergleich zu Bayreuth gewaltig ist. Nicht zu vergessen ist natürlich der Cleeland National Park, den so gut wie jeder von uns besucht hat, um Koalas zu streicheln und Kängurus zu füttern.

  Und dann, endlich, ging die Schule los. Nachdem wir zwei Wochen Zeit hatten, um uns ans Englisch Sprechen zu gewöhnen, die australische, wesentlich relaxtere und auch teilweise extremst chaotische Lebensweise und unsere Austauschfamilien kennen zu lernen, ging es schliesslich an eine der teuersten Privat-Schulen für Jungen in ganz Australien, das St.Peter´s College. Mit etwa 1700 Schülern ist diese Schule nicht nur deutlich grösser als unser putziges, kleines GCE, sondern auch finanziell deutlich besser ausgestattet. So kommt auf jeden zweiten Schüler ein Computer und auch die Schwimmhalle, das Fitnessstudio, die Basketballplätze (sowohl unter dem freien Himmel als auch überdacht in der Halle), die Fussball-, Hockey- und Footy- ( Autralian Football) Felder sollte man nicht vernachlässigen. Ebenfalls ganz nett sind die Bibliothek, die Springbrunnen und die Prefects (eine Art Schülersprecher) haben sogar ihren eigenen Turm.   

  Da dies alles natürlich eine enorme Menge an Platz beansprucht, wurden wir am ersten Schultag erst einmal mit einem Lageplan ausgestattet, damit sich auch niemand auf dem Weg in die verschiedenen Klassenräume verläuft. Was jedoch (selbstverständlich!) trotzdem vorkam. Es war meist schon etwas ärgelich, wenn man an Stelle von einem der Chemiesäle auf einmal den schulinternen Supermarkt oder die Kirche antraf. Die ersten paar Tage fragten sich die meisten von uns, warum die gesuchten Gebäude nie da standen, wo man sie suchte. Zum Glück gab es da ja noch die einheimischen Schüler, die glücklicherweise nicht an akuter Orientierungslosigkeit litten, und uns gerne den richtigen Weg zeigten.

  Besonders gerne übernahmen diese die Rolle des "Fremdenführers" natürlich bei den sechs Mädchen, die sich an ihre Schule verirrt hatten. Denn um Aufmerksamkeit weiblicherseits zu erlangen, gaben sich die meisten der jungen Australier regelrecht die Klinke in die Hand. Die ihnen äusserst willkommene Abwechslung des Geschlechts an ihrer Schule nahmen die zum Teil zu einer Art Schürzenjägern mutierten Jungs laut pfeifend und applaudierend liebend gerne in Empfang.

  Doch nicht nur von den Schülern wurden wir herzlich willkommen geheissen, auch die Lehrer bezogen uns sofort mit in den Unterricht ein, was nicht immer leicht war, bei Buchbesprechungen in Englisch, über ein Buch, das niemand von uns kannte oder in Fächern, die es bei uns garnicht gibt, wie TOK (Theory of knowledge). Manche Lehrer allerdings hielten Deutschland anscheinend für so ziemlich den letzten Platz auf Erden, was sich an Fragen zeigte wie "Kannst du die Seitenzahl 187 lesen?" oder "Kennst du Jesus?".

  Doch nach kurzer Zeit waren auch die letzten anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten aus dem Weg geräumt und wir begannen uns an einen Schulalltag zu gewöhnen, der um 9 Uhr begann und uns um 15.30 Uhr zu den "after school activities" wieder frei gab. An diesem umfangreichen Angebot an "activities" durften wir selbstverständlich auch teilnehmen. So bewiesen einige von uns ihre Talente im Fussball, Hockey oder im Schulorchester beim  Geigen.

  Doch so lange die Schultage auch dauerten, es war nie langweilig ( hier verkneife ich mir jetzt das "im Gegensatz zu unseren Schultagen in Deutschland" ich will ja niemandem etwas unterstellen). Auch die Pausen verbrachten wir auf ziemlich unterschiedliche Weise im Vergleich zu Deutschland. Die Jungs beschäftigten sich nicht mit Tischtennis oder dem mehr oder weniger sinnlvollem Herumkicken von Miniatur-Fussbällen sondern spielten (in diesem Falle allerdings wohl eindeutig weniger sinnvoll) Footy. Wobei wir Mädchen zusahen und uns ernsthaft die Frage stellen mussten :"Wie schmutzig kann man seine Schuluniform innerhalb einer halben Stunde eigentlich machen?" Die Jungs schienen sich in diesem Punkt jeden Tag aufs neue selbst zu übertrumpfen. Dass wegen der verdreckten Uniform bereits Schüler aus dem Unterricht geworfen worden waren, und sich erst wieder dort blicken lassen durften, sobald diese vollständig gereinigt worden war, schien niemanden wirklich zu stören.

  Allerdings unterscheidet die australischen Schulen von den deutschen nicht nur der längere Unterricht, auch der Zusammenhalt der Schüler untereinander ist wesentlich stärker als bei uns. Nicht zuletzt trägt dazu die Einteilung der Schüler in unterschiedlich Häuser (ähnlich wie bei Harry Potter) bei. Jedem Haus sind spezielle Lehrer und ein eigenes Krawattendesign (Ja liebe Jungs, die Australier haben wesentlich chicker in die Schule zu kommen als ihr!) zugeordnet. Jeden Mittag ist ausserdem ein House-Meeting angesetzt, in dem die letzten sportlichen Erfolge der Schulmannschaften mitgeteilt und neue Aktivitäten geplant werden.

  Ebenfalls die vielen Angebote Sport zu treiben fördern den Zusammenhalt der Schüler untereinander. Anders als bei uns, wo jeder in einem anderen Sportverein Mitglied ist, treiben die Australier praktisch ausschliesslich in der Schule Sport. Nach dem Unterricht treffen sich die Jungs, um mit ihren Coaches von der Schule zu trainieren. Das Angebot lässt allerdings auch wircklich alles andere als zu wünschen übrig. Es reicht von Fussball über Hockey, Rugby, Basketball bis hin zum Schwimmen und zum Tennis. Wer nun immer noch nicht genug hat, hat auch noch die Möglichkeit, seine Talente im Chor, dem Orchester oder in diversen Schulbands einzubringen.

  Doch es gab auch etwas, was für uns nicht nur ernsthaft irritierend war, sondern was wir auch nie so wirklich verinnerlichen konnten am australischen  Schulalltag.

  Für uns ziemlich verwirrend war die Tatsache, dass es zwei unterschiedliche Arten von Abitur gibt, nämlich das South-Autralian-Abi und das International-Abi. Wobei uns niemand den gnauen Unterschied der beiden Abis erklären konnte, ausser, dass das International-Abi schwerer ist. Nicht unbedingt ein negativer Aspekt ist der, dass die Australier ihre Fächer komplett selbst wählen können und nicht mehr als fünf oder sechs verschiedene Fächer belegen müssen. Was allerdings für uns hiess, auch fünf oder sechs unterschiedliche Klassenzimmer suchen und am besten auch noch finden zu müssen. Denn in Australien haben nicht die einzelnen Klassen ihre Räume so wie bei uns, sondern die Lehrer.

  Jedenfalls, wo wir nie so recht durchgestiegen sind, war der Stundenplan. Die äusserst mysteriöse, allerdings aber anscheinend irgendwie sinnvolle Abwechslung, wann welches Unterrichtsfach warum in Doppelstunden oder nicht abgehalten wurde, haben wir sowieso nie wirklich verstanden. Aber, dass man für fünf Unterrichtstage die Woche, einen Stundenplan für sechs Unterrichtstage benötigt, war dann doch endgültig zu viel.Nach einigem Herumgefrage haben wir dann schliesslich doch noch herausgefunden, dass in Australien anscheinend verhältnismässig viele Montage Feiertage sind und man mit dieser Art von Stundenplan vermeiden möchte, dass immer die Montags-Stunden ausfallen. So rutschen also die Stunden des sechsten Tages auf den Montag der nächsten Woche, wobei der in der vorherigen Woche am Montag gehaltene Unterricht sich nun auf den Dienstag der jetzigen Woche verschiebt (Gratulation nun all denen, die dieses durchaus interessante System bereits beim ersten Lesen sofort verstanden haben).

  Diese Regelung hatte natürlich einige Verwirrungen auf seiten der deutschen Schüler zur Folge. So kamen einige von uns am laufenden Band mit den falschen Unterrichtsmaterialien zur Schule, was allerdings keinen Weltuntergang darstellte, denn so streng die Regeln auch waren, wir deutschen Schüler genossen doch bis zu einem gewissen Mass etwas mehr Freiraum als die Australier. Aber es ist schon wirklich ärgerlich, wenn man mit den Unterrichtsmaterialien für den Mittwoch, der eigentlich am Dienstag gehalten werden sollte und diese Woche an einem Donnerstag stattfindet zur Schule kommt und es Freitag ist.

  Eine Woche jedoch waren wir nahezu völlig auf uns alleine gestellt während unseres Aufenthaltes In Adelaide. Und zwar, als unsere Austauschpartner die sogenannte "Work-Experience" absolvierten. Eine Woche lange gingen sie also anstatt in die Schule zur Arbeit, um an einer Art Praktikum teilzunehemen. Da wir schlecht mit zu den Praktikas gehen konnten, wurde für uns dank Herrn Hebart, der auf seiten der Australier den Austausch organisierte, ein Programm zusammengestellt, in welchem wir einige Sehenswürdigkeiten von Adelaide besuchten. Wir hatten also unter anderem die Möglichkeit, Haigh´s-Chocolates-Factory zu besuchen, den ultimativen australischen Schockoladenhersteller, oder eine Coca-Cola-Fabrik.

  Jedoch vergingen die sieben Wochen in Adelaide, die uns zu Beginn so wahnsinnig lange erschienen waren, rasend schnell. Wesentlich schneller, als uns allen lieb war, mussten wir uns von unzähligen neuen Freunden verabschieden, hatten die letzte Party zum Abschied gefeiert und waren am Verzweifeln, da, vorallem die Mächen, auf einmal viel mehr Klamotten "and stuff" hatten als zu Beginn und die Koffer kaum noch zuzubekommen waren. Und ich bin mir auch ganz sicher, dass mein Koffer am Anfang grösser war!

  Doch hatte sich in den letzten Tagen trotz allem eine gewisse Vorfreude und Aufregung eingestellt, da uns ja noch eine Woche Sydney bevorstand. Doch diese Freude wurde am Flughafen beim Abschied erst einaml gewaltig getrübt. Es blieb wohl kaum ein Auge trocken und auch, als wir bereits im Flugzeug sassen, konnten manche ihre Tränen immer noch nicht wirklich eindämmen.

  Allerdings wurde diese Trauer über kurz oder eben etwas länger erst einmal beiseite geschoben. Spätestens beim Landeanflug des Sydney Airport stellte sich allgemeine Nervosität ein. Denn uns stand eine Woche ohne Lehrer oder Aufsichtsperson in einer der grössten und aufregendsten Städte Australiens bevor. Nachdem wir gelandet waren, unser Gepäck eingesammelt hatten und uns zu unserem Hotel hatten fahren lassen, begaben wir uns auf erste Erkundungstouren.

  Allzuviel Zeit blieb jedoch nicht, da für den ersten Abend ein Besuch des weltberühmten Sydney Opera House geplant war. Wir verbrachten also den ersten Abend in der Millionenstadt bei der Oper "Hensel und Gretel". Doch nicht nur am ersten Abend beschäftigten wir uns mit Kultur. Unter anderem besuchten wir das National Museum, die Harbour Bridge, (naja das etwas weniger kulturelle) Hard Rock Café, den AMP-Tower und den Zoo. Einen Tag verbrachten wir an einem der berühmten Strände Sydneys. Und ja wir waren auch fleissig shoppen. Hier muss ich jedoch sagen, dass die Jungs in diesem Punkt versuchten, den Mädchen in nichts nachzustehen. Die zehn Kilo mehr Gepäck, als auf dem Hinflug, eines männlichen Austauschteilnehmers sprechen ja wohl für sich?!

  Die Versorgung mit Essen übernahmen hauptsächlich Pizza Hut, Subway, KFC und diverse Sushi-Stände. Die Partys kamen natürlich auch nicht zu kurz, aber da dies ja eine schulische Veranstaltung war, will ich darauf jetzt nicht näher eingehen.

  Doch wenn schon sieben Wochen vorbeigehen wie im Flug, so kam uns die absolut geniale Woche in Sydney vor wie ein winziger Augenblick. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass unsere Koffer mitlerweile praktisch überhaupt nichtmehr zu verschliessen waren. Also begaben wir uns mit durchschnittlich einem fünf Kilo zu schwerem Koffer (das eigentlich Höchstgewicht betrug 20 Kilo) und vier Stücken Handgepäck (Männern war ein und Frauen zwei Stück gestattet) zum Flughafen. Mit viel Glück und der enormen Grosszügigkeit des Flughafenpersonals durften wir trotz des Übergepäcks ins Flugzeug steigen und die endgültige Heimreise antreten.

  Nach einem ähnlich anstrengendem Weg, wie bereits bei der Anreise erlangten wir schliessendlich nach zwei Monaten den Bayreuther Bahnhof. In einem Wechselbad unserer Gefühle, welche einerseits Trauer darüber war, dass dieses unglaubliche Erlebnis so schnell vorbei ging und andererseits grenzenloser Freude darüber, unsere Familien und Freunde wieder zu sehen, nahmen uns unsere Familien in Empfang.

  Zwei Monate Australien. Auf dem Papier sind das jetzt nur ein paar Worte doch für uns 14 Jugendliche bedeutet es wesentlich mehr. Wir haben nicht nur immens viel für unsere Sprachkenntnisse im Englischen gelernt, sondern sind auch alle auf menschlicher Basis gewachsen. Diese Zeit hat uns untereinander zusammengeschweist und wird mit Sicherheit jedem von uns noch ewig in Erinnerung bleiben.

  Zwei Monate Australien. 14 Jugendliche auf der Reise ihres Lebens.

                                                                                                  Carolin Mehnert

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GERMAN EXCHANGE 2001 - 2002

The Deutsch Mark became the Euro...
The Australian cricket team was victorious over South Africa...
Huge fires encircled Sydney...

...and one group of eight St Peter's boys set off on a German exchange for eight weeks. With some apprehension (but much anticipation) this diverse group stepped onto the plane in Adelaide in typical Australian weather, and stepped out with much apprehension (but some anticipation) into Germany's coldest winter for twenty years. Most of the eight Australians had already had the experience of hosting a German Exchange Student in July/August and had found the Germans to be o friendly, easy-going group, so we were all looking forward to on enjoyable, culture-filled, action-packed trip. We would certainly not be disappointed.

Our home for the eight weeks was Bayreuth, a small town with o population of 75,000, situated in beautiful Bavaria and famous for Richard Wagner and his opera house. After finally reaching Bayreuth, we met our exchange families, and suddenly we realised that we were in a foreign country, and hence must speak a foreign language. After the first week the Australian "mutes" had grown in confidence and begun to speak presentable and understandable German.

Our times in the town of Bayreuth itself brought some of the most enjoyable experiences of the exchange. Because the pubs were open to youth aged 16 and up, most of the eight Australians were often to be found relaxing in their unique atmosphere. The Bayreuth equivalent of Rundle Mall, although about half the size, was filled every day by the sort of crowds we would commonly see in Adelaide, hurrying in and out of shopping centres, corner shops and the single McDonald's which serves the whole town.

At the beginning of the exchange, almost the whole group travelled by an extremely full train to the medieval town of Nürnburg, to take in the atmosphere of a larger city and to visit the renowned Christmas market. Our exchange partners were eager to convince us to try their traditional drink called Glühwein - a mixture of wine, cinnamon, cloves and other secret ingredients, all served hot to warm the body on a freezing winter's day. It is safe to say that the Australians were quite happy to leave Glühwein to the Germans!

As we were on our own holidays, everyone thought school was going to be the low point of the trip. However, it turned out to be one of the highlights. The school we visited in Bayreuth was called the Gymnasium Christian Ernestinum, which has about 400 pupils. There are no ovals and the grounds themselves are very small. The students study 13 subjects, including 4 languages, and sport is compulsory for the duration of their schooling. We were all intrigued to experience how school would be handled in another country; indeed, lessons were an eye-opening experience. The teachers taught the class, whether the students were attentive or simply sat towards the back half of the classroom and played cards for the entire period.

 

 

Germans could speak our own language. Most of them have been learning English from Year Six and so were far more proficient in it than we were in German. Computer education does not form a very big part of the German curriculum; we learnt that some of the Germans had been to the school Computer room just once! The emphasis of learning at the GCE is placed heavily on languages and the social sciences; school Sports teams are non-existent.

About an hour's drive away from the town itself lie what are called the Fichtelgebirge - a popular skiing region with excellent ski slopes. The cold and snow meant a lot of skiing, snowboarding and tobogganning for the whole group, with varying levels of skill and rates of success.

 

 

Despite all this activity in and around Bayreuth, the travelling opportunities were never overlooked. Some of the group travelled to Stuttgart and spent some time walking around the Mercedes-Benz museum; others went to Munich and had a drink in one of the beer halls; still others went to Berlin.

For those who spent New Year's Eve in the Main Street of Bayreuth, it was an experience never to be forgotten. In Germany, fireworks can be purchased legally from the age of 16 and so are bought by the box load. So New Year's Eve was the perfect opportunity for this bunch of 16-year-old pyrotechnicians to set fire to a ridiculous quantity of fireworks. The fireworks were released at an incredible rate, and ranged in size from AA batteries to "bombs" the size of coke bottles; the show lasted for 35 minutes after midnight.

Other significant differences noticed by the group included the $A2 per litre petrol price, enormous traffic jams which were considered commonplace, and the fact that the fourth-smallest brewery in Germany brews enough beer for every person in Australia to drink 2 litres of beer per year.

Coming home on the plane, eight students wrestled with fantastic memories, huge anticipation, some sadness and apprehension, and the lack of sleep. A few were ready to go home and some were deliberating about the start of Year Twelve in just over a week. However, there was no doubt that in the forefront of their minds were the new-found friends they were leaving 14,000km away and the unforgettable experiences they had. We all had a brilliant time, and our thanks go to Mr Hebart in Adelaide and Herr Seuss in Bayreuth who devoted an enormous amount of their time to ensure that our stay in Germany was terrific. These were eight weeks of our lives which we will never forget.

M.J. Hawke

 

 

 

Kommentare deutscher und australischer Schüler zum Austausch GCE – St. Peter's College, Adelaide 2003/2004

„Ich fand den Austausch toll, weil es eine interessante Erfahrung in einem mir vorher völlig unbekannten Land war, man viele neue nette Leute kennen gelernt hat und der zweimonatige Aufenthalt sich sehr positiv auf meine Fremdsprachenkenntnisse ausgewirkt hat.“
(Katharina)

„Ich fand den Austausch toll, weil ich mit offenen Armen empfangen wurde und einem das Gefühl gegeben wurde willkommen zu sein, vor allem auch am St. Peter's College. Wir wurden von allen Lehrern in den Unterricht mit einbezogen und haben wahnsinnig viel gelernt. Außerdem: AUSSIE SLANG RULES!“
(Veronika)

„Ich fand den Austausch toll, weil man auf kaum eine andere Weise das alltägliche Leben in einer (ausländischen) anderssprachigen Familie so hautnah und eindrucksvoll miterleben kann.“
(Christian)

„Ich fand den Austausch toll, weil ich meine Hemmungen überwinden konnte, Englisch zu sprechen, und ich Australien auf eine ganz andere Weise (nicht als Tourist im Urlaub) kennen lernen durfte.“
(Tanja)

„Ich fand den Austausch toll, weil ich zum ersten Mal die Möglichkeit hatte, richtig Englisch zu sprechen und außerdem eine sehr interessantes Land mit seiner Kultur kennen zu lernen.“
(Johannes)

„Ich fand den Austausch toll, weil es eine einzigartige Möglichkeit bietet, ein solch interessantes Land und die überaus gastfreundliche Bevölkerung kennen zu lernen, und eine andere Kultur und ein anderes Schulsystem zu erfahren.“
(Simon)

„Ich fand den Austausch toll, weil es mir möglich war, ein faszinierendes Land näher kennen zu lernen, am Leben einer australischen Familie teilzunehmen, die Freundlichkeit und den „relaxed way of life“ vieler Australier zu erleben und nicht zuletzt eine außerordentliche Schule zu besuchen und dort nicht nur meine Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern auch ein anderes Bildungssystem kennen zu lernen.“
(Gloria)

„Ich fand den Austausch toll, weil man ein komplett anderes Schulsystem und eine andere Gesellschaft kennen lernt und dadurch auch die eigene mehr zu schätzen weiß, außerdem hat man die Möglichkeit, komplett in eine andere Sprache abzutauchen.“
(Jakob)

„Ich fand den Austausch toll, weil ich viele großartige Erfahrungen gemacht habe. 8 Wochen auf der anderen Seite der Welt hatten positiven Einfluss auf meine Sprachkenntnisse, Eigenständigkeit und vieles mehr. Natürlich kam der Spaß dabei auch nicht zu kurz!“
(Christina)

„Ich fand den Austausch toll, nicht weil ich die Angst, Englisch zu sprechen, verloren habe, mich auf Englisch im Alltag zu verständigen, nicht weil ich die Möglichkeit hatte, ein so weit entferntes Land, seine Kultur, die Menschen dort und viele tolle Städte wie z.B. Sydney kennen zu lernen, nicht weil ich live australischen Alltag und vor allem Schulalltag erleben und mitleben durfte, sondern weil ich dort Freunde gefunden habe, mit denen ich noch viel Kontakt habe, und eine Familie, die für mich genauso wertvoll ist wie meine eigene hier.“
(Verena)

„Mein Aufenthalt hier in Deutschland hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viele schöne Städte gesehen und viele neue Leute kennen gelernt. Während meines Aufenthaltes hier in Deutschland hat mich mein Deutsch mit Sicherheit verbessert. Ich denke, dass ich jetzt mehr verstehen und dass ich außerdem fließender schreiben kann.“
(Sophie)

„Das Ding, das mir am besten gefallen hat, war die Schüler der Schule. Sie haben mir geholfen, und die ganze Zeit haben sie mit mir geredet. Sie würden immer etwas erklären und war immer freundlich.“
(William)

„Es ist eine großartige Erfahrung, vor allem wann wir allein kommen. Wir lernen unabhängig und selbstständig zu sein. Wer an der Austausch kommt, lernt nicht nur Deutsch, hat eine gute Zeit und lernt auch Kultur kennen.“
(Sandeep)

„Mein Aufenthalt in Bayreuth war eins von meinen besten Erlebnissen. Die ganze Zeit hat mir sehr gut gefallen, und ich kann ehrlich sagen, ohne Ausnahme.“
(Sam)

„Jetzt fahren wir wieder nach Heim, und ich bin ein bisschen traurig. Der Aufenthalt ist sehr schnell vorbei gegangen, und das ist gut und auch schlimm. Gut, weil es bedeutet, dass die Reise mir sehr gut gefallen hat; schlimm, weil ich alle meine neuen Freunde verlassen muss.“
(Simon D.)

„Das GCE hat mir erlaubt, eine ganz neue Kultur zu sehen und hat mir viele Sachen gezeigt. Zuerst es war ganz schwer, alles zu verstehen, aber nach zwei Wochen konnte ich viel mehr verstehen. Die Lehrer haben mir viele neue Sachen gezeigt. Nie bevor habe ich Erdkunde und Französisch genommen und wenn man nur sechs Fächer macht, ist es dann viel interessanter, etwas Neues zu lernen.“
(Michael)

 

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